WORDPRESS
COLOGNE

Eine WordPress Seite zu einem anderen Server umzuziehen ist ziemlich easy. In diesem Beitrag erkläre ich euch, wie ihr mittels dem kostenlosen WordPress Plugin "Duplicator", eure Seite in nur wenigen Minuten von einem auf den anderen Server umzieht.

Zuerst installiert ihr euch das kostenlose Plugin "Duplicator", direkt auf eurer "Plugins installieren"-Seite im WordPress Dashboard. Nachdem das Plugin heruntergeladen und aktiviert wurde, aktualisiert euer Dashboard und klickt links auf den neuen Menüpunkt "Duplicator". Dort findet ihr jetzt die Schaltfläche "Neues erstellen".

Im ersten Schritt werdet ihr nach dem Namen eures Archivs gefragt. Hier könnt ihr einfach "Weiter" klicken. Anschließend scannt das Plugin euren Webspace und die Datenbank, um eventuelle Problemquellen, wie zu große Dateien oder lange Dateinamen aufzufinden. Da sich der "wp-content" Ordner oft mit vielen Bildern oder anderen Dateien füllt, kann es gut sein dass Duplicator euch dementsprechende "Hinweise" anzeigt. Ich empfehle euch, den Prozess trotzdem erst einmal fortzusetzen. Bei mir haben diese "Hinweise" noch nie zu Problemen geführt.

Hier könnt ihr einen Haken bei "Ja, setzen den Build-Prozess fort" setzen.

Anschließend wird euer Archiv erstellt. Das kann je nach Größe der Webseite ein paar Minuten dauern.

Nachdem der Archiv-Prozess beendet wurde, könnt ihr zwei generierte Dateien herunterladen. Ich empfehle beide Dateien manuell herunterzuladen, da die Funktion "1-Klick-Download" in manchen Browsern zu Problemen führt.

Nachdem ihr die Zip Datei und die installer.php Datei heruntergeladen habt, müsst ihr diese auf den neuen Server hochladen.

Ruft nun die Datei über euren neuen Domain/eures neues Servers auf (in meinem Fall: wordpress-cologne.de/installer.php).

Sollte alles funktioniert haben, erscheint der Installationsassistent vom Duplicator Plugin. Bestätigt hier den Sicherheitshinweis am unteren Teil der Seite und klickt auf "Next".

Nun werdet ihr dazu aufgefordert, die neuen Datenbankinformationen einzugeben. Ich empfehle hierbei, eine neue Datenbank bei eurem Hoster anzulegen und anschließend alle Einstellungen so zu belassen, wie Sie voreingestellt sind.

Mit der Voreinstellung "Connect and Remove All Data" werden alle bestehenden Datenbankeinträge gelöscht!

Im Falle einer neuen Datenbank kann dieser Hinweis ignoriert werden. Solltet ihr eine bestehende Datenbank benutzen, seid euch bitte im Klaren, dass mit dieser Einstellung alle bisherigen Daten überschrieben werden.

Mit einem Klick auf "Test Database" wird die Verbindung überprüft und anschließend kann über den "Button" Next die Datenbank gefüllt werden. Hierbei werden auch automatisch alle absoluten Links, die auf die alte URL verwiesen haben, mit der neuen URL ersetzt.

Im nächsten Schritt könnt ihr noch den Titel und ggf. die URL anpassen. URL und Path aber bitte nur ändern, wenn ihr wisst was ihr da tut. Unter dem Reiter "Options" habt ihr zusätzlich noch die Möglichkeit einen neuen Administrator-Account zu erstellen, solltet ihr auf den alten keinen Zugriff mehr haben.

Mit dem Klick auf "Next" habt ihr eure Webseite dann erfolgreich umgezogen. Öffnet nun das Admin-Dashboard und Duplicator löscht automatisch alle Dateien, um eine weitere Benutzung des Plugins nicht möglich zu machen.

Solltet ihr Fragen haben, schreibt es gerne in die Kommentare.

Heute bin ich auf folgendes Problem gestoßen:

Ich wollte den URL Slug einer angelegten Seite ändern, aber WordPress hat automatisch ein "-2" an diese Seite angehangen. Normalerweise liegt es daran, dass eine bestehende Seite bzw. Beitrag diesen Slug blockiert, da der Permalink schon benutzt wird. In meinem Fall war dies allerdings nicht der Fall.

Nach kurzer recherche bin ich darauf gestoßen, dass eine SVG Datei, welche ich in der Medienbibliothek hochgeladen habe, diesen URL Slug benutzt. Dieser ist leider nicht, wie gewohnt, über ein Edit-Icon in der Permalink Zeile änderbar, sondern muss erst über "Ansicht anpassen" -> "Slugs" aktiviert werden. Anschließend kann man den URL Slug über eine Textbox am unteren Teil des Editorfensters bearbeiten.

Ich habe euch dazu kurz ein Video aufgenommen. Solltet Ihr Fragen oder Probleme haben, schreibt es mir gerne in die Kommentare.

Shopbetreiber müssen ab heute den Mehrwertsteuersatz von 19% auf 16% senken. Wie das bei WooCommerce geht, erkläre ich dir in diesem Beitrag.

Dazu gibt es 3 verschiedene Szenarien:

Szenario 1: Du gibst deine Preise inklusive MwSt. an und möchtest einfach nur dass im Shop statt 19% nun 16% angezeigt wird (Preise bleiben gleich).

Szenario 2: Du gibst deine Preise exklusive MwSt. an und möchtest den Steuernachlass an deine Kunden weitergeben.

Szenario 3: Du gibst deine Preise exklusive MwSt. an und möchtest den Preis der Produkte aber trotz MwSt. Senkung beibehalten.

Szenario 1 und 2: MwSt. Satz anpassen

In dem Fall ist das ganze super einfach. Klicke im WordPress Dashboard einfach auf "WooCommerce -> Einstellungen -> Mehrwertsteuer". Anschließend klickst du oben in dem Untermenü auf Standard Steuersätze und bekommst eine Länderliste ausgegeben, in der du den MwSt. Satz direkt überall von 19% auf 16% ändern kannst. Am schnellsten geht das, wenn du dir die Liste als CSV Datei exportierst und anschließend mit "Suchen & Ersetzen" in Excel die 19 mit 16 ersetzt.

Vergiss vor dem Hochladen der CSV Datei nicht, zuerst alle vorhanden Steuersätze aus WooCommerce zu löschen. Klicke dazu einfach auf die erste Spalte, halte dann Shift gedrückt bevor du auf die letzte Spalte klickst. Nun sind alle markiert und können entfernt werden. Anschließend lädst du einfach deine aktualisierte CSV Datei hoch.

Szenario 3: Preisänderung mit PhpMyAdmin

Wenn du die Preise exklusive MwSt. angibst und trotzdem den gleichen Preis behalten möchtest, hast du die Möglichkeit die Änderungen direkt in der Datenbank durchzuführen, um dir eine Menge Zeit zu sparen.

Gehe dazu in PhpMyAdmin (gibt es auch als WordPress Plugin!) und öffne die Tabelle "postmeta". Die Tabelle beinhaltet alle Preise deiner Produkte.

Klicke nun auf SQL und gebe folgenden Befehl ein:

UPDATE postmeta SET meta_value = meta_value/1.16*1.19 WHERE meta_key = '_price'

Wichtig! WordPress wird häufig mit einem Tabellensuffix installiert und es kann daher sein, dass eine Zeichenkette vor postmeta steht. In meinem Fall ist es mkc8i_postmeta. Verwende dann natürlich den korrekten Namen deiner Tabelle.

Noch wichtiger: Mache vor jedem Eingriff in die Datenbank IMMER ein Backup.

Anschließend musst du im WordPress Dashboard nur noch den Steuersatz von 19% auf 16% ändern. (Siehe Szenario 1).

Ich hoffe ich konnte dir helfen. Hab einen schönen Tag! 🙂

Hey. Freut mich echt, dass du irgendwie meine Seite gefunden hast. Ich habe endlich etwas Zeit gefunden, um mich an einen Relaunch meiner eigenen Seite zu setzen.
Das Design hatte ich schon länger im Kopf und von daher lief der Aufbau auch super fix von der Hand.
Diesen Blogpost nutze ich, um ein paar technische Details meiner Seite zu erwähnen.

PageBuilder

Seit ein paar Monaten baue ich alle meine Seiten fast ausschließlich mit dem OxygenBuilder. Dieser PageBuilder ist eigentlich weitaus mehr, als nur ein Editor zum Seiten bearbeiten. Er ersetzt die komplette WordPress Theme-Sektion und ermöglich den Aufbau eines eigenen Templates auf Basis des eigenen Oxygen Editors. Gerade wenn viel mit CSS Flexboxen gearbeitet wird ist er meiner Meinung nach unschlagbar.

Der Builder lässt sich komplett in den neuen Gutenberg Editor integrieren, der mittlerweile der Standardeditor von WordPress geworden ist. Es lassen sich eigene Blocks kreieren, welche sowohl in Oxygen als auch in Gutenberg benutzt werden können. Für meine Referenzen und den einzelnen Blogposts benutze ich weiterhin Gutenberg.

Custom Post Types und Custom Fields

Um meine Referenzen ordentlich zu sortieren habe ich für diese ein Custom Post Type angelegt und nutze Advanced Custom Fields für individuelle Felder wie z.B. die URL der Seite.

Oxygen bietet eine nahtlose Integration von ACF, um einfachen Zugriff auf die dynamischen Daten zu erhalten.

Ich werde diesen Blogpost von Zeit zu Zeit aktualisieren, um einfach ein bisschen Transparenz zu schaffen.

Bis dahin,
Manuel

kein web für nazis
Top